Aufbau einer Waffe
Im Inneren der Spitzenhülse sitzt der Spitzenkopf auf einer Druckfeder, die beim Florett 500 Gramm, beim Degen 750 Gramm Gewicht tragen muss. Wenn der Spitzenkopf mit mehr Kraft als diesem Mindestgewicht entspricht eingedrückt wird, schließt sich beim Degen ein elektrischer Kontakt, der die Trefferanzeige auslöst. Übertragen wird das Signal mittels dünner Drähte, die in einer Rille entlang der Klingenoberseite eingeklebt sind und am Anschluss für das Körperkabel in der Glocke enden. Beim Florett öffnet sich durch Drücken des Spitzenkopfes umgekehrt ein Kontakt, wodurch die Anzeige "ungültig" ausgelöst wird. Schließt sich zugleich der Kontakt mit des Gegners Brokatweste, so wird die Anzeige "gültig" ausgelöst. Die Glocken der Fechtwaffen sind mit dem Masse- Pol verbunden, so dass Stöße auf die gegnerische Waffe keinen Treffer anzeigen. Ein Säbel besitzt weder Spitzenkopf noch Spitzenhülse. Die Klinge endet stumpf und löst bei Hieben durch bloßen Kontakt mit der leitenden Brokatjacke des Gegners die Trefferanzeige aus.

Lizenzhinweis
Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise vom deutschen Fechter-Bund zur Verfügung gestellt.
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Die Geschichte des FechtensFechten gehört neben Boxen und Ringen zu den ersten Wettbewerben der Menschheit. Eine Art sportlichen Fechtens betrieb man schon in der Antike und in Afrika. Ursprünglich war das Fechten ein bewaffneter Kampf zweier Personen, bei dem Blankwaffen mit langer Klinge sowie Handschutz verwendet wurden. |
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